Zur Geschichte des Schopfes
Wie kam es zum Schopf?
Ende der 1960er Jahre suchte die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte nach einer Möglichkeit, die historischen Narrenfiguren ihrer Mitgliedszünfte und damit die regionale Fastnacht, einem breiten Publikum vorzustellen. Angesichts des auch damals schon reichhaltigen Angebots an Museen im Lande, war dies ein heikles Unterfangen. Falls man es wagte, musste sich das Neue unbedingt von der Masse des schon Gebotenen abheben.
Da traf es sich gut, dass der damalige Bad Dürrheimer Bürgermeister und Kurdirektor Otto Weißenberger spontan zwei nutzlos gewordene, mit ihrer runden Halbkugelform aber sehr originelle und seltene Solebehälter aus dem Bestand der seinerzeit stillgelegten Saline Rottweil für seine Gemeinde erwarb. Die älteste Kuppel hatte man rund 140 Jahre zuvor erstmals als Schutzdach für diese Saline erbaut. Weil man aber nicht so recht wusste, was man mit den Kuppeln anfangen sollte, fiel die Anregung Walter Siegers, des damaligen Zunftmeisters der Bad Dürrheimer Narren, die Kuppeln zur Einrichtung eines Narrenmuseums zu verwenden, auf fruchtbaren Boden.
























