Newsletter

Anmeldung zum Newsletter



JoomlaWatch Stats 1.2.8b by Matej Koval




Zur Geschichte des Schopfes

Wie kam es zum Schopf?

Ende der 1960er Jahre suchte die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte nach einer Möglichkeit, die historischen Narrenfiguren ihrer Mitgliedszünfte und damit die regionale Fastnacht, einem breiten Publikum vorzustellen. Angesichts des auch damals schon reichhaltigen Angebots an Museen im Lande, war dies ein heikles Unterfangen. Falls man es wagte, musste sich das Neue unbedingt von der Masse des schon Gebotenen abheben.

Da traf es sich gut, dass der damalige Bad Dürrheimer Bürgermeister und Kurdirektor Otto Weißenberger spontan zwei nutzlos gewordene, mit ihrer runden Halbkugelform aber sehr originelle und seltene Solebehälter aus dem Bestand der seinerzeit stillgelegten Saline Rottweil für seine Gemeinde erwarb. Die älteste Kuppel hatte man rund 140 Jahre zuvor erstmals als Schutzdach für diese Saline erbaut. Weil man aber nicht so recht wusste, was man mit den Kuppeln anfangen sollte, fiel die Anregung Walter Siegers, des damaligen Zunftmeisters der Bad Dürrheimer Narren, die Kuppeln zur Einrichtung eines Narrenmuseums zu verwenden, auf fruchtbaren Boden.

 

 

 

 

Gesagt, getan: im Mai 1973 konnte der erste Abschnitt des Museums feierlich eröffnet werden. Von den ursprünglich zwei Kuppelbauten, die eine Zeitlang zerlegt auf dem Gelände des städtischen Bauhofes lagerten, war, als man zwecks Museumsbaus nachschaute, nur noch eine vorhanden. Die andere hatte sich als Heizmaterial in Rauch aufgelöst. Man musste sich also mit einer Kuppel begnügen. Diese wurde allerdings schnell zu klein, um all die Narrenfiguren sinnvoll präsentieren zu können. Deshalb folgte rund 10 Jahre später ein weiterer Kuppelbau. Ihm wurde nach noch einmal etwa 10 Jahren die dritte und letzte Kuppel beigesellt.