Die Neukonzeption der Dauerausstellung
1973 erbaut und eingerichtet, ist nach sehr erfolgreichen Jahrzehnten mit weit über einer halben Million Besuchern die Zeit nun reif für eine grundlegende Um- und Neugestaltung der Dauerausstellung.

Es gilt, das ungemein vielschichtige Thema „Schwäbisch-Alemannische Fastnacht“ zeitgemäß, informativ, unterhaltend und für ein breites Zielpublikum aufbereitet zu präsentieren.
Der geplanten neuen Dauerausstellung liegt ein geändertes Ordnungskonzept zu Grunde. Demnach wird die Ausstellung in 14 Themen und nicht mehr wie bisher nach Zünften und Fastnachtslandschaften geordnet. Nichtsdestotrotz wird jede Mitgliedszunft innerhalb eines Themas berücksichtigt. Durch die neue Ordnung erhält der Besucher die Möglichkeit, sich dem vielschichtigen Festkomplex „Schwäbisch-Alemannische Fastnacht“ über einzelne Themen zu nähern. Die neue Ausstellung wird historische wie geographische Zusammenhänge und Entwicklungen in diesem Kontext verständlich machen.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen auch weiterhin die verschiedenen Fastnachtsfiguren. Ihre Präsenz in Form von lebensgroßen Inszenierungen wird zugunsten umfassender Betrachtungsweisen einzelner Aspekte der zahlreichen Verkleidungsformen eingeschränkt.
So werden beispielsweise typische Figuren sowie Spezialrollen gezeigt und im Zusammenhang mit Ereignissen, Tänzen, Sprüchen und Liedern erläutert. Im Besonderen geht es darum Details und Accessoires des Narrenkleides zu erklären und Fertigungsprozesse zu veranschaulichen.

Im Fokus der Neugestaltung liegt die Vermittlung der Gesamtthematik der Schwäbisch-Alemannischen Fastnacht.
Mittlerweile konnte eine exemplarische Ausstellungswand angefertigt werden, welche dem Arbeitskreis Neukonzeption als Grundlage für die Detailplanung der weiteren Wände dient. Ein herzlicher Dank geht hierbei an die Firma amm doppleb aus Volkertshausen, welche das Museum dabei großzügig unterstützt hat. Die Ausstellungswand kann während der Öffnungszeiten im Narrenschopf bestaunt werden.

Denn „Vom Kommen der einen und vom Gehen der anderen lebt die Geschichte und aus dem was die Gehenden an die Kommenden weitergeben entsteht Tradition.“ (Prof. Dr. Werner Mezger)
Die Neukonzeption des Fastnachtsmuseums Narrenschopf wird gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
Ein besonderer Dank geht an die Sponsoren der Neukonzeption, der Sparkasse Schwarzwald-Baar und der OEW Energiebeteiligungs GmbH, die uns hierbei ebenso eine große Unterstützung haben zukommen lassen.
![]()























