Über die Fastnacht
"Liaber in der Fasnet verruckt, wia's ganz Johr!"
Was hat's mit der Fastnacht auf sich...
Nachdem am 6. Januar, am Dreikönigstag, die Fastnacht endlich aus ihrem tiefen Schlaf erwacht ist, drängt es die schwäbisch-alemannischen Narren unaufhaltsam in Narrenkleid (Häs) und Maske (Scheme). "S' goht degege!"
Dann, am "Schmutzige Dunnschdig" (Donnerstag vor Fastnachtssonntag), bricht sich das bunte geheimnisvolle Treiben unbändig seine Bahn. Auf Straßen und Plätzen zeigt sich für einmal im Jahr offen die Narrheit bei Sprüngen, Spielen und Umzügen. Am Fastnachtsdienstag aber ist Schlag Mitternacht der Spuk vorbei. Die Fastnacht ist begraben und die Welt mit ihrem Ernst hat sie am Aschermittwoch zurück, die wieder Mensch gewordenen Narren: "Memento moriendum esse!" - "Die Fastnacht ist tot! - Es lebe die Fastnacht!" Und irgendwo hört man doch schon wieder ein ganz leises: "S`goht degege. Narri - Narro!"






















